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Rascher Erfolg: Pferdekauf ohne Pferdepass und unwirksamer Kaufvertrag

Nachdem eine Mandantin bei einem Pferdekauf den versprochenen Pferdepass nicht nachgereicht erhielt, wurde dieser von der Verkäuferin nach Erhalt meines Aufforderungsschreibens von der Verkäuferin beim OEPS zumindest beantragt.
Dieser Verkäuferin hatte die Mandantin auch ihr altes Pferd zum Verkauf überlassen, dabei aber formal einen Kaufvertrag vorweg unterschrieben. Als die Mandantin ihr altes Pferd, das bis dahin noch nicht verkauft worden war, zurückholen wollte, stellte sich die Gegnerin auf den Standpunkt, sie verfüge über einen wirksamen Kaufvertrag (was nicht sein konnte, weil der angegebene Kaufpreis von € 1 nicht dem Wert und auch nicht der Vereinbarung entsprach).
Nachdem ich die Gegnerin auf Übergabe eines Pferdepasses und Zahlung eines angemessenen Kaufpreises von € 1.000,00 geklagt habe, wurde noch vor der ersten gerichtlichen Tagsatzung sowohl der Pferdepass übermittelt, der Kaufpreis bezahlt und die Prozesskosten übernommen.

Dr. Lorenz Kirschner

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